


Einblasdämmung ist ein Verfahren, bei dem loser Dämmstoff mit einer Maschine in vorhandene Hohlräume eingebracht wird, um Wärmeverluste zu reduzieren.
Dämmstoff wird durch kleine Bohröffnungen mit Druck in Hohlräume eingeblasen und gleichmäßig verteilt, sodass sie lückenlos füllen.
Weil sie vorhandene Hohlräume nutzt, um den Wärmeschutz des Gebäudes zu verbessern, ohne große Bauarbeiten oder Gerüstbau.
Kurze Bauzeit, geringe Eingriffe, oft günstiger als andere Dämmmethoden und Verbesserung der Energieeffizienz
Nachteile können bei ungeeigneten Hohlräumen oder falscher Ausführung auftreten, etwa Feuchteprobleme oder ungleichmäßige Füllung.
Nein, nach dem Verschließen der kleinen Bohrlöcher ist von außen in der Regel nichts mehr sichtbar.
Bei fachgerechter Ausführung ist sie dauerhaft wirksam und sackt in der Regel nicht nach.
Weil sie vorhandene Hohlräume nutzt, um den Wärmeschutz des Gebäudes zu verbessern, ohne große Bauarbeiten oder Gerüstbau.
Einblasdämmung eignet sich vor allem für Gebäude mit vorhandenen Hohlräumen, etwa zweischaligem Mauerwerk, Dachhohlräumen oder Deckenhohlräumen.
Ob ein Objekt geeignet ist, wird bei der Vor-Ort-Prüfung festgestellt, basierend auf Wandaufbau, Hohlraumtiefe und baulichen Bedingungen.
Ja, auch ältere Gebäude können mit Einblasdämmung profitieren, sofern stabile und trockene Hohlräume vorhanden sind.
Massive, nicht hohlraumartige Bauteile wie Vollmauerwerk ohne Hohlraum sind für Einblasdämmung nicht geeignet.
Ja, Dachhohlräume und oberste Geschossdecken mit zugänglichen Hohlräumen können ebenfalls mit Einblasdämmung versehen werden.
Feuchte im Mauerwerk kann die Eignung einschränken, deshalb wird der Feuchtezustand bei der Vor-Ort-Prüfung beurteilt.
Die technische Eignung variiert je nach Hohlraumgröße, Zugänglichkeit und baulichem Zustand; nicht jeder Hohlraum lässt sich optimal füllen.
Bei denkmalgeschützten Fassaden kann Einblasdämmung sinnvoll sein, wenn der Hohlraum erhalten bleibt und das äußere Erscheinungsbild unberührt bleibt.




Ein Fachmann prüft den Wandaufbau, erstellt kleine Bohrungen und schaut mithilfe geeigneter Werkzeuge in den Hohlraum, um die Eignung der Dämmung zu beurteilen.
Mit einer Hohlraumkamera kann der Zustand des Innenraums sichtbar gemacht werden, sodass man beurteilen kann, ob der Hohlraum frei und für Dämmstoff geeignet ist.
Ja, oft werden Feuchtigkeitsmessungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Hohlraum trocken genug für eine Dämmung ist und keine Schimmel- oder Feuchteschäden entstehen.
Ja, die Vor-Ort-Prüfung durch Wermer erfolgt kostenlos und unverbindlich, damit die technische Eignung und der Bedarf geprüft werden können.
Die Dauer variiert je Objekt, in der Regel dauert die Prüfung inklusive Messungen und Bewertung aber nur eine kurze Stunde.
Nein, in der Regel ist keine besondere Vorbereitung nötig, außer freiem Zugang zu den betreffenden Wänden und Räumen.
Geschulte Fachleute von Wermer führen alle Messungen und die technische Bewertung durch.
Ja, in vielen Fällen bekommen Sie eine Zusammenfassung oder Einschätzung zur Eignung und Empfehlung für das weitere Vorgehen.
Für Einblasdämmung kommen lose Materialien wie Zellulose, Glas- oder Steinwolle, EPS-Granulat und weitere mineralische oder synthetische Stoffe zum Einsatz, die durch spezielle Maschinen in Hohlräume eingeblasen werden können.
Ja, sie unterscheiden sich hinsichtlich Wärmedämmung, Fließfähigkeit, Brandschutz, Nachhaltigkeit und Kosten, sodass die Wahl auf das Objekt und den Einsatzbereich abgestimmt werden sollte.
Natürliche bzw. recyclingbasierte Materialien wie Zellulose oder Holzfaser gelten als besonders umweltfreundlich aufgrund ihres hohen Recyclinganteils und geringeren ökologischen Fußabdrucks.
Mineralische Stoffe wie Glaswolle oder Steinwolle zeichnen sich durch hohe Feuerbeständigkeit aus und bieten im Brandfall zusätzliche Sicherheit.
Ja, expandiertes Polystyrol (EPS-Granulat) ist ein leichter, wasserabweisender Dämmstoff mit guten Wärmedämmeigenschaften und lässt sich gut in Hohlräume einblasen.
Fasrige Dämmstoffe wie Zellulose, Mineralwolle oder Holzfaser können zusätzlich zu Wärmeverlusten auch Schall dämpfen und den Wohnkomfort verbessern.
Ja, je nach Rieselfähigkeit und Körnung eines Materials kann der Aufwand und damit die Anzahl der notwendigen Bohrpunkte leicht variieren.
Nein, nicht jeder Stoff eignet sich für jeden Hohlraum; Faktoren wie Hohlraumgröße, Feuchte und Zugänglichkeit beeinflussen die Materialwahl.




Nach der Vor-Ort-Prüfung werden kleine Bohrungen gesetzt und das Dämmmaterial mit einer Maschine unter Druck in den Hohlraum eingebracht, bis dieser gleichmäßig gefüllt ist.
Nachdem der Hohlraum gefüllt wurde, werden die Bohrlöcher fachgerecht verschlossen und oft Messverfahren wie Thermografie zur Kontrolle eingesetzt.
Ja, bei vielen Häusern ist es möglich, die Einblasdämmung inklusive Vorbereitung und Abschlussarbeiten in einem Arbeitstag durchzuführen.
Da nur wenige kleine Öffnungen gesetzt werden und die Arbeiten strukturiert ablaufen, entstehen in der Regel wenig Lärm und kaum Schmutz.
Empfohlen wird Anwesenheit, damit Fragen geklärt werden können, aber die Dämmung kann auch in Ihrer Abwesenheit durchgeführt werden, wenn der Zugang gewährleistet ist.
Die Arbeiten werden von geschulten Fachleuten mit geeigneter Technik durchgeführt, da Erfahrung für ein dichtes und gleichmäßiges Ergebnis entscheidend ist.
Die Fachleute prüfen nach dem Einblasen die gleichmäßige Verteilung der Dämmung und können zusätzliche Kontrollen wie Kameraaufnahmen oder Dichtigkeitsmessungen einsetzen.
In der Regel nicht; nach Abschluss sind keine weiteren Maßnahmen notwendig, außer eventuell Empfehlungen zur Lüftung oder Oberflächentemperaturkontrolle.
Die Kosten liegen in der Regel zwischen etwa 15 € und 65 € pro m², abhängig von Dämmstoff, Fläche und Bauteil – z. B. Fassade, Dach oder Decke.
Einblasdämmung kann staatlich gefördert werden, etwa über BAFA-Zuschüsse oder KfW-Programme, die Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite bereitstellen.
Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind Zuschüsse von bis zu rund 20 % der förderfähigen Kosten möglich; ggf. gibt es Boni bei einem individuellen Sanierungsfahrplan.
Ja, über KfW-Programme sind zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschuss erhältlich, etwa im Rahmen energetischer Sanierungen.
Durch reduzierte Heizkosten amortisiert sich eine fachgerecht ausgeführte Dämmmaßnahme häufig innerhalb weniger Jahre, je nach Ausgangssituation.
In vielen Fällen ja: Sie nutzt vorhandene Hohlräume, erfordert keine Gerüste und ist oft günstiger als klassische WDVS-Dämmungen.
Ja, für Zuschüsse oder Kredite muss der Antrag meist vor Beginn der Dämmarbeiten gestellt und bewilligt werden.
Planen Sie Angebote, Materialwahl und ggf. Energieberater-Leistungen ein – professionelle Planung erhöht Förderfähigkeit und Ergebnisqualität.




Bei fachgerechter Ausführung und hochwertigen Materialien kann eine Einblasdämmung über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte wirksam bleiben.
Ja, regelmäßige Kontrollen durch Fachleute helfen, die Dämmleistung zu sichern und mögliche Setzungen oder Schäden frühzeitig zu erkennen.
Empfohlen sind gelegentliche Inspektionen – zum Beispiel im Rahmen von anderen Bauarbeiten oder alle paar Jahre, um sicherzustellen, dass alles intakt ist.
Dann kann gezielt nachgearbeitet werden: Teilbereiche werden ergänzt oder neu eingeblasen, ohne die gesamte Dämmung ersetzen zu müssen.
Wenn Feuchtigkeit in den Hohlraum eindringt, kann die Dämmwirkung beeinflusst werden; deshalb ist eine trockene Bausubstanz Voraussetzung und regelmäßige Kontrolle sinnvoll.
Ein Anstieg der Heizkosten oder spürbare Temperaturunterschiede an Innenwänden können Anzeichen dafür sein, dass die Dämmung überprüft werden sollte.
Im Laufe der Zeit kann Material etwas Setzung oder Verformung zeigen; regelmäßige Kontrollen helfen, solche Effekte rechtzeitig zu erkennen.
Auch Schäden an der Fassade können auf Probleme in der Dämmschicht hinweisen; in solchen Fällen sollte eine Inspektion des Hohlraums erfolgen.

© 2026 Wermer Einblasdämmung
